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DU-Notizen

(Archiv 2002 - 2007)

Duisburger Innenhafen
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Runder Tisch Marxloh e. V.

Kontakt:
Haydar Özbas, 1. Vorsitzender
An der Paulskirche 3
47169 Duisburg
Telefon 0203 / 93 47 83 44
Telefax 0203 / 93 47 97 16

E-Mail: info [at] rundertischmarxloh-ev.de
Webseite: www.rundertischmarxloh-ev.de
Facebook: www.facebook.com/rundertischmarxloh

Über den Runden Tisch Marxloh e.V.

Der Runde Tisch Marxloh e.V. entstand zum 01. Januar 2013 aus dem Zusammenschluss von vier bürgerschaftlich orientierten Vereinen und gründete sich im November 2012. Ziel der Kräftebündelung war es, die diversen stadtteilbezogenen Themen lösungsorientiert „an einem Strang ziehend“ zu bearbeiten. Der RTM e.V. hat zum 01. Januar 2015 insgesamt 101 Mitglieder, die sich in diversen Abteilungen organisieren. Der RTM e.V. ist Mitglied im Verband Duisburger Bürgervereine und seit Dezember 2014 Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband, zugeordnet dem Bereich Behindertenhilfe und bei der Stadt Duisburg anerkannter Familienunterstützender Dienst für Menschen mit Behinderung. Der RTM e.V. ist Mitglied der AG-Handicap Duisburg, des Netzwerkes Wir-Aktiv in Duisburg und dem AK DU11, sowie Unterzeichner der Charta der Vielfalt.

 

Der Vereinssitz (Soziale Dienste, Büro-, Schulungs-, Veranstaltungs- und Bewegungs- und Gruppenräume, sowie ein großzügiges Außengelände) und die Bürgeranlaufstelle befinden sich An der Paulskirche 3, 47169 Duisburg.

 

Ziel des RTM e.V. ist es, zu einer Verbesserung der Lebensverhältnisse im Stadtteil Duisburg Marxloh bei zu tragen. So ist der RTM e.V. in zahlreichen Stadtteilgremien vertreten und unterstützt das Bürgerforum, in dem sich die Bewohner des Stadtteils jeden Monat zu aktuellen Themen austauschen. In diesem Zusammenhang hat der RTM e.V. auch einen Sitz im Stadtteilausschuss Marxloh, der über die Vergabe von Projektmitteln entscheidet.

 

Der RTM e.V. organisiert zahlreiche Veranstaltungen im Stadtteil, angefangen von Podiumsdiskussionen, über interkulturelle Veranstaltungen bis zu diversen Stadtteilfesten.

 

Durch eine Kooperation mit der Staatsanwaltschaft und der Jugend- und Familienhilfe ermöglicht der RTM e.V. Menschen, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind, die begleitete Ableistung von Sozialstunden. Für den direkten Gedankenaustausch aller Menschen, die im Stadtteil leben, bietet der RTM e.V. Infrastruktur mit einer eigenen Anlaufstelle, einem Saal für Aktivitäten sowie ein kleines Café an, in dem die Bewohner sich treffen und austauschen können.

 

Im Juni 2015 initiierte der RTM e.V. den Quartierservice für Marxloher Bürger, mit einem kostenlosen Unterstützungsdienst (Einkäufe, Botengänge, Haushaltsdienste) für ältere Bürger und wöchentlichem Stadtteilfrühstück. Der RTM e.V. beschäftigt zum Februar 2016 insgesamt 75 unbefristet beschäftigte Mitarbeiter.



Über Marxloh

Marxloh ist ein Duisburger Stadtteil im Stadtbezirk Hamborn mit 18.643 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013). Er gehörte früher zum Stadtkreis Hamborn, der 1929 mit dem Stadtkreis Duisburg vereinigt wurde.

Der Ortsname leitet sich von Mersch für feuchtes Weideland und Loh für Hochwald ab. Aus Mersloe oder Merxloe wurde ab dem 17. Jahrhundert Marxloh.

Keimzelle des Ortes war der Schultenhof zu Marxloh, der zwar urkundlich erst 1421 erwähnt wird, aber u.a. aufgrund seiner baulichen Eigenschaften als einige Jahrhunderte älter einzuschätzen ist. Der Hof besaß ein System von Wassergräben und einen Turm, der als Speicher und Zufluchtsort genutzt werden konnte. Daraus kann mit einiger Sicherheit geschlossen werden, dass der Hof Sitz einer Ritter- oder zumindest Dienstmannsfamilie war.

Der Hof lag dort, wo heute die Schulte-Marxloh-Straße auf die Kaiser-Friedrich-Straße trifft, und hatte über Jahrhunderte das Recht auf den Zehnten der zu dem Schultenhof gehörenden Bauernschaft, die auch die Höfe Großeloh, Warbruck und Kleinemühl umfasste. Der Schultenhof war dem Oberhof Beeck untergeordnet, welcher wie der Schultenhof dem Stift Essen gehörte.

Marxloh gehörte zum Beecker Kirchspiel und dem gebietsgleichen Amt Beeck, welches wiederum ab 1612 dem Drosten von Dinslaken unterstellt war. Damit gehörte Marxloh wie auch die umliegenden Orte lange Zeit zum Herzogtum Kleve.

Im Jahr 1900 wurde Marxloh zusammen mit den Orten Alsum, Schwelgern, Bruckhausen, Fahrn und Schmidthorst-Neumühl als neue Landbürgermeisterei Hamborn aus der Gemeinde Beeck herausgelöst. Elf Jahre später wurde die Landbürgermeisterei zur Stadt Hamborn erhoben, welche 1929 in der Stadt Duisburg-Hamborn aufging.

Ein Großteil Marxlohs wurde in der Zeit der Industrialisierung des Ruhrgebiets, d. h. zwischen 1880 und 1910, errichtet. Seit Mitte der 1970er Jahre sieht sich Marxloh einem massiven Strukturwandel ausgesetzt, der insbesondere durch einen starken Verlust an Arbeitsplätzen in der Großindustrie getrieben wurde, als Konsequenz aber auch kleinere und mittlere Gewerbe traf.

Die Stahlindustrie prägt noch heute das Stadtbild von Marxloh bzw. der direkten Umgebung: 46 % der Fläche wird durch Industrie und Gewerbe genutzt, 30 % für Straßen, Wege und andere Infrastruktur, 15 % für Grünfläche und 9 % für Wohnsiedlungen.

Nach einer Studie der Universität Duisburg-Essen war die Bevölkerungsentwicklung in Marxloh in den vergangenen Jahrzehnten durch einen deutlichen Bevölkerungsrückgang bei gleichzeitigem Anstieg des Ausländeranteils gekennzeichnet (Ausländeranteil 1975: 18,8 %, 1987: 27,8 %, 2002: 34,7 %). In den letzten Jahren stieg die Bevölkerungszahl wieder langsam an; der Ausländeranteil nahm weiter zu. Gemäß Einwohnerstatistik der Stadt Duisburg waren Ende 2012 6.682 oder 37,61 % der Einwohner Marxlohs Ausländer. Vor allem türkische Einwanderer ließen sich hier nieder. Die türkeistämmige Bevölkerungsgruppe stellt heute einen prägenden Bevölkerungsteil dar.

Mitte der 1990er Jahre haben mehr und mehr türkischstämmige Bürger auf der Weseler Straße Geschäfte eröffnet. In den 2000er Jahren kristallisierten sich als Schwerpunkte Brautmode, Abendmode und Juweliergeschäfte heraus. Heute gilt die Weseler Straße als die Hochzeitsmeile Deutschlands.  Marxloh ist Standort der am 26. Oktober 2008 eröffneten DITIB-Merkez-Moschee, einer der größten Moscheen in Deutschland. (Quelle: Wikipedia)