VDuBV e.V.

DU-Notizen

(Archiv 2002 - 2007)

Duisburger Innenhafen
Duisburger Innenhafen

Links zur Homepage der Stadt Duisburg:

Standort:

Standort Duisburg

Kultur:

Duisburg Kultur

Bildung:

Duisburg Bildung

Tourismus/Freizeit:

Duisburg Tourismus/Freizeit

Rathaus Online:

Duisburger Rathaus Online

(Inhalte werden in einem separaten Fenster angezeigt)

Freundeskreis lebendige Grafschaft e. V.

Kontakt:

Geschäftsstelle (im Lehrerhaus Friemersheim)
Friemersheimer Str. 21
47229 Duisburg
Telefon: 02065 / 4 05 80

E-Mail: lebendige.grafschaft@kraft-du.de
Webseite: www.lehrerhaus-friemersheim.de

 

 

 

Über Friemersheim

Friemersheim ist ein Stadtteil von Duisburg im Stadtbezirk Rheinhausen. Der Stadtteil hat 12.476 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2013). Friemersheim gehört zu den ältesten Ansiedlungen der ehemaligen Grafschaft Moers. Davon zeugen Grabfunde des 6./7. Jahrhunderts im Bereich Rheingoldstraße. Thesen, nach denen schon Karl der Große hier einen Reichstag abgehalten habe, gehen auf eine Urkunde zurück, die heute als Fälschung gilt. Die erste sichere Erwähnung in Schriftquellen betrifft die Jahre um 890, als das Reichsgut Friemersheim an das Kloster Werden geschenkt wird. Friemersheim blieb bis Ende des 19. Jahrhunderts bäuerlich strukturiert und wuchs nur sehr langsam.

Das Rheinhauser Stadtwappen ist das des früheren freiherrlichen Geschlechts von Vrymersheim. Dem Löwen wurde der Eimer aus dem Kirchensiegel von Hochemmerich in die Pranken gegeben. Ende des 14. Jahrhunderts fiel die „Herrlichkeit Friemersheim“ an die Grafschaft Moers.

Durch den Zuzug tausender Menschen nach dem Bau des Krupp'schen Hüttenwerks um 1900 veränderte sich nicht nur die traditionelle Lebensart, sondern auch die Landschaft. Ein neues Wohn- und Geschäftszentrum entstand neben dem gewachsenen Dorfkern.

Aus heutiger Sicht glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass das als Gesamtbereich unter Denkmalsatzung gestellte „Dorf Friemersheim“ weitgehend ursprünglich erhalten blieb und seinen Charakter bewahren konnte. Hierzu zählen vornehmlich die Dorfkirche (urkundlich auf das Jahr 1147 zurückgeführt) und das alte Schulhaus aus dem Jahre 1800. Stattliche alte Bauerngehöfte, wertvoller Baumbestand und die nahegelegene, naturgeschützte Rheinaue mit kilometerlangen, gepflegten Rad- und Wanderwegen machen Friemersheim heute zu einem beliebten Freizeit und Erholungsgebiet.

1923 wurden die rivalisierenden Bürgermeistereien Hochemmerich und Friemersheim zur Landgemeinde Rheinhausen zusammengeschlossen, der 1934 Stadtrechte verliehen wurden. Rheinhausen entwickelte sich in dem 1857 geschaffenen Kreis Moers zur stärksten wirtschaftlichen Kraft mit ca. 70 000 Einwohnern. Durch die 1975 vollzogene kommunale Neuordnung wurde Rheinhausen zum Vorort der Montanstadt Duisburg. In der Folge verlor Rheinhausen – auch im Zug des Niederganges des Hüttenwerkes – an wirtschaftlicher Strahlkraft. In den letzten Jahren wurde der Duisburger Westen mit Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen zu einem der wenigen wachsenden Teile Duisburgs, da an der Peripherie zahlreiche Neubaugebiete entstanden.

In Friemersheim stand diesem Trend die weitestgehend geschlossene Bebauung entgegen. Auf dem ehemaligen Hüttenwerksgelände sowie dem früheren Güterbahnhof Hohenbudberg (Nahe der ehemaligen Eisenbahnsiedlung) wurden indes neue Gewerbeflächen ausgewiesen. (Quelle: Wikipedia)


Der Freundeskreis lebendige Grafschaft

Der Freundeskreis ist ein eingetragener Verein. Er vermittelt mit seiner Arbeit Kenntnisse über Geschichte, Sitten und Gebräuche, Kultur und Tradition der alten Grafschaft Moers im weitesten Sinne. Er sorgt für Sammlung, Restaurierung und Pflege gegenständlichen Kulturgutes einschließlich vorhandener Bauwerke und Anlagen, pflegt und erhält die Grafschafter Mundart, Geselligkeit und betreibt Jugendarbeit.

Das Haus mit Heimat- und Schulmuseum ist
jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr

zur Besichtigung geöffnet.
An Feiertagen geschlossen. Der Eintritt ist frei.